Wie kann Künstliche Intelligenz Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Arbeitsalltag unterstützen? Bei der Fachtagung an der Fachhochschule Dortmund brachte die sowis GmbH ihre Perspektive als Softwarepartner der Sozialwirtschaft ein. Zwei Vorträge zum Einsatz von KI in der Dokumentation und Berichtserstellung sowie im Bereich ERP und Warenwirtschaft stießen auf sehr großen Zuspruch und erhielten ausgesprochen positives Feedback.
Der Fachtag „KI in der Eingliederungshilfe“ verband Perspektiven aus Wissenschaft, Praxis und Wirtschaft. Veranstaltet wurde er vom Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften der Fachhochschule Dortmund und dem Heilpädagogischen Zentrum Krefeld in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen NRW. Im Zentrum stand die Frage, wie KI verantwortungsvoll eingesetzt werden kann, um Fachkräfte zu unterstützen und Teilhabe zu stärken.
Dokumentation und Berichtserstellung: mehr Freiraum für die Begleitung
Dokumentation ist eine wichtige Grundlage professioneller Arbeit in der Eingliederungshilfe – gerade die Berichtserstellung beansprucht im Alltag viel Zeit. Hier setzte einer der beiden sowis-Vorträge an: Welche Unterstützung kann KI beim Strukturieren von Informationen und beim Erstellen von Berichten bieten?
Das Potenzial liegt darin, vorhandene Inhalte leichter aufzubereiten, Formulierungen zu unterstützen und wiederkehrende Aufgaben zu erleichtern. Dank KNOWIS (die KI-Lösung in sowisDOKU) ist das nun möglich. So können Fachkräfte mehr Freiraum für die persönliche Begleitung der Menschen gewinnen. Die fachliche Bewertung und die Prüfung der Ergebnisse bleiben dabei entscheidend: Gute Dokumentation braucht neben technischen Hilfsmitteln immer auch Erfahrung, Kontext und menschliches Urteilsvermögen.
ERP und Warenwirtschaft: Potenziale für betriebliche Abläufe
Der zweite Vortrag widmete sich dem Einsatz von KI im Bereich ERP und Warenwirtschaft. Gerade in Werkstätten müssen zahlreiche Informationen aus Materialwirtschaft, Auftragsabwicklung und kaufmännischer Verwaltung zusammengeführt werden.
KI bietet hier Ansatzpunkte, um Informationen schneller zugänglich zu machen, Auswertungen zu unterstützen und Routineaufgaben zu vereinfachen. Für sowis steht dabei der konkrete Nutzen für die Einrichtungen im Vordergrund: Digitale Unterstützung soll Abläufe erleichtern und Mitarbeitenden helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Großer Zuspruch und durchweg positives Feedback
Beide Vorträge erfuhren sehr großen Zuspruch. Das ausgesprochen positive Feedback der Teilnehmenden bestärkt uns darin, die Möglichkeiten von KI für die Sozialwirtschaft weiter voranzutreiben und ihren praktischen Nutzen für Einrichtungen sichtbar zu machen.
Der im Veranstaltungsprogramm angekündigte sowis-Beitrag von Juliane Holzner und Maximilian Krautbauer trug den Titel „KI übernimmt Routinen – Menschen übernehmen Beziehung, Empathie und Verantwortung“. Dieser Gedanke verbindet die beiden Themenfelder.
Wir bedanken uns herzlich für das große Interesse, die positive Resonanz und den Austausch. Unser Anspruch bleibt, die Möglichkeiten von KI mit den Anforderungen der Sozialwirtschaft zusammenzubringen – für eine Digitalisierung, die Mitarbeitende unterstützt und Raum für die Arbeit mit Menschen schafft.







